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Spezialfall: Portemonnaie beim Mann

Die Wirbelsäule ist einer der wichtigsten Teile unseres Körpers. Wer schon einmal ernsthafte Probleme mit dem Rücken hatte, weiß wie wichtig er für uns ist.

Neben dem unästhetischen Anblick und dem Sicherheitsrisiko, existiert eine weitaus gravierendere Gefahr beim Tragen des Geldbeutels direkt in den Gesäßtaschen – die negative Auswirkung auf den Rücken. Eigentlich ist es ganz logisch und unser Instinkt zeigt uns auch, dass das permanente Tragen der Geldbörse in der Gesäßtasche nicht gesund für unseren Körper sein kann. Denn viele Männer legen das Prachtexemplar bei längerem Sitzen auf den Tisch. Und das aus gutem Grund.

Durch den Druck auf die Gesässmuskulatur und das umliegende Gewebe kann bei hoher Belastung die Blutzirkulation unterbrochen oder ein Nerv abgeklemmt werden. Dies dürfte sich vor allem beim Autofahren nicht unbedingt vorteilhaft auswirken. Außerdem führt der kontinuierliche Beckenschiefstand zu einer einseitigen Belastung der Wirbelsäule. Vielleicht haben Sie sich schon so sehr an das Gefühl gewöhnt, dass Sie es gar nicht mehr wahrnehmen. Testen Sie dies einfach, indem Sie die Seite Ihrer üblichen Geldbörsenposition wechseln. Selbst Verspannungen am Nacken konnten Mediziner auf ungleiche Druckverteilung zurückführen. Im schlimmsten Fall kann dies auch den Ischiasnerv betreffen oder langfristig zu einem Bandscheibenvorfall führen. Und das will nun wirklich keiner.Häufig ist die erste Lösung eine Spritze unter die Haut oder eine Dosis Schmerztabletten. Doch meistens werden die Patienten damit aus Ratlosigkeit nur vertröstet und in der Hoffnung gelassen, dass die Schmerzen danach von alleine wieder besser werden.

Viele, oft langwierige Probleme im Rücken lassen sich mit einem schmalen und kleinen Portemonnaie vorbeugen.



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