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  • AutorenbildSarah Wüst

Das Mikrobiom des Menschen- oder die Untermieter

Aktualisiert: 18. Juli 2023

Das Mikrobiom bezieht sich auf die Gesamtheit aller Mikroorganismen wie Bakterien, Viren, Pilze und Archaeen, die in und auf einem Lebewesen leben, sowie deren Gene und Stoffwechselprodukte. Diese Mikroorganismen sind in der Regel in einer symbiotischen Beziehung mit ihrem Wirt und spielen eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung der Gesundheit und des Wohlbefindens. Das Mikrobiom variiert von Person zu Person und kann durch Faktoren wie Ernährung, Umwelt und Antibiotikaeinnahme beeinflusst werden. Die Erforschung des Mikrobioms und seiner Rolle bei der Gesundheit und Krankheit ist ein aktiver Bereich der medizinischen Forschung.


Was ist das Mikrobiom?


Das Mikrobiom ist in und auf vielen Lebewesen, einschließlich Menschen, zu finden. Im menschlichen Körper ist das Mikrobiom am häufigsten im Verdauungstrakt, einschließlich des Mundes, des Magens, des Dünndarms, des Dickdarms und des Rektums, zu finden. Es ist auch auf der Haut, in den Atemwegen und in der Vagina vorhanden. Das Mikrobiom variiert jedoch in seiner Zusammensetzung und Dichte von Körperregion zu Körperregion.


Kann das Mikrobiom beim Menschen beeinflusst werden?


Ja, das Mikrobiom beim Menschen kann auf verschiedene Weise beeinflusst werden. Hier sind einige Beispiele:

  1. Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit vielen Ballaststoffen und fermentierbaren Kohlenhydraten kann das Wachstum von nützlichen Bakterien im Darm fördern.

  2. Antibiotikaeinnahme: Antibiotika können sowohl nützliche als auch schädliche Bakterien abtöten und das Gleichgewicht im Mikrobiom stören.

  3. Probiotika: Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die dem Körper zugeführt werden können, um das Mikrobiom zu stärken und das Gleichgewicht wiederherzustellen.

  4. Präbiotika: Präbiotika sind Nahrungsbestandteile, die das Wachstum von nützlichen Bakterien im Darm fördern.

  5. Hygiene: Eine gute Hygiene, insbesondere das regelmäßige Händewaschen, kann dazu beitragen, das Mikrobiom vor schädlichen Keimen zu schützen.

  6. Lebensstil: Faktoren wie Stress, Schlafmangel und mangelnde Bewegung können sich negativ auf das Mikrobiom auswirken.

Die Beeinflussung des Mikrobioms ist ein aktives Gebiet der medizinischen Forschung, und weitere Forschungen sind erforderlich, um zu verstehen, wie das Mikrobiom am besten beeinflusst werden kann, um die Gesundheit und das Wohlbefinden zu fördern.



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